China betreibt umfassende Datenspionage

Nach einer intensiven Recherche der kanadischen Organisation Information Warfare Monitor (IWM) betreibt China eines der größten Spionage-Netzwerke der Welt. Die chinesischen Hacker haben den Ergebnissen nach ihre Angriffe auf 103 Länder durchgeführt und sind dabei in 1295 Computersysteme eingedrungen. Die Datenspione haben dabei nach geheimen Dokumenten von Regierungsbehörden und privaten Organisationen gesucht. Zu den Spionagezielen gehörten die Außenministerien der Länder Portugal, Indien, Pakistan, Iran, Irak, Deutschland, Bangladesch, Brunei, Philippinen, Südkorea, Thailand, Zypern, Taiwan, Lettland, Bhutan, Barbados und Malta.

Seit Jahren wird China verdächtigt eine umfassende Datenspionage zu betreiben. Vor zwei Jahren sollen sie das Bundeskanzleramt mit einem Trojaner infiziert haben. Die gestohlenen Informationen könnte die chinesische Regierung dazu nutzen, diese für eigene Ziele einzusetzen. Die Industriespionage dient dem aufstrebenden asiatischen Land offenbar dazu, an neue Entwicklungen zu kommen. Dieses kann zu milliardenschweren Verlusten in den betroffenen Ländern bzw. Unternehmen führen.

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Abgelegt in: Aktuelles März 2009

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