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USA - Millionen Kreditkartendaten durch Maleware gestohlen
Die USA sind von einem schweren Kreditkartendatendiebstahl erschüttert worden. Beim US-Kreditkartendienstleister Heartland Payment Systems hatten Hacker wochenlang mit einer Spionagesoftware die Kreditkartendaten gestohlen. Dies ist der bislang größte Diebstahl dieser Art in den USA.
Jeden Monat werden bei Heartland Payment Systems rund 100 Millionen Kreditkartenzahlungen für 250.000 Kunden abgewickelt. Bei den Kunden handelt es sich überwiegend um kleine Restaurants, Hotels, Gaststätten und Geschäfte.
Das Unternehmen selbst ist auf den Datendiebstahl erst durch die beiden Kreditkartenfirmen Visa und Mastercard aufmerksam geworden. Die zwei Konzerne hatten ungewöhnliche Transaktionen festgestellt und informierten dann den Kreditkartendienstleister. Es wurde daraufhin eine Untersuchung eingeleitet, die jedoch keine Sicherheitslecks entdecken konnte. Ein Experte fand dann aber letzte Woche eine Malware welche der bisher geläufigen Schadsoftware technologisch weit überlegen ist.
Die Höhe des finanziellen Schadens ist noch nicht bekannt aber betroffene Kunden sollen angewiesen werden ihre Kreditkartenumsätze in nächster Zeit aufmerksam zu kontrollieren. Der Secret Service hat sich als Sicherheitsbehörde gegen Finanzkriminalität eingeschaltet und seine Ermittlungen aufgenommen.
BookmarksWebsite von Paris Hilton mit Viren infiziert
Die Webseite der Partymaus Paris Hilton ist geknackt worden und beinhaltet nun einen virtuellen Störenfried. Das Virenschutzunternehmen ScanSafe warnt vor einen Besuch der Homepage. Es sollten auf keinen Fall PopUps noch andere Meldungen geöffnet werden.
Nicht nur die Internetseite der erfolgreichen Unternehmerin sondern auch weitere 15.000 Webseiten sind infiziert worden. Wer die Hilton-Seite Parishilton.com besucht, der wird von einer Meldung begrüßt die dazu auffordert das System auf den aktuellsten Stand zu bringen.
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Neue Malware-Welle droht mit eMail-Sperrung
Seit zwei Tagen rollt eine neue Malware-Welle durch das deutschsprachige Internet und droht mit einer vermeintlichen Sperrung der Mailadresse. Die entsprechenden Mails sind an den Betreffzeilen “Die E-Mail Adresse … wird gesperrt” oder “Sperrung der E-Mail …” leicht zu erkennen und sollten nicht geöffnet werden.
In den Mails wird berichtet, dass es Beschwerden über die Mailadresse wegen Spamversandes gibt und sie daher innerhalb von 24 Stunden gesperrt wird. Der Dateianhang soll weitere Informationen zur Sperrung enthalten aber in Wirklichkeit handelt es sich dabei um einen Trojaner.
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Phishing: 3,2 Milliarden Euro Verlust in den USA
Nach einer aktuellen Studie der Marktforschungsfirma Gartner, hat das Phishing im Jahre 2007 in den USA einen finanziellen Schaden von 3,2 Milliarden US-Dollar verursacht.
Das Virenschutzunternehmen Panda Security konnte ermitteln dass 30 Prozent aller virtuellen Bedrohungen darauf ausgerichtet sind persönliche sensible Daten zu entwenden. Aufgrund der im zweiten Halbjahr massiv gestiegenen Angriffe rechnen Sicherheitsexperten in diesem Jahr mit deutlich schwerwiegenden Auswirkungen. In der Zeit vom zweiten zum dritten Quartal diesen Jahres verzeichnete Panda einen Malware-Anstieg von nahezu 70 Prozent.
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Malware von der DAB und Sarkozy per Kreditkarte abgezockt
Nach dem aktuellen Trend Micro Malware Report für den Monat Oktober 2008, waren besonders viele User im vergangenen Monat das Ziel von vermeintlichen Mails des Bankhauses Direkt Anlage Bank (DAB). In dieser Mail wurde dazu aufgefordert, eine Software zu installieren und aufgrund des schlecht geschriebenen Deutsch konnten man die Nachricht leicht als Malware-Angriff einordnen. Die Experten vermuten dahinter einen Testlauf für weitere Angriffe aus dem Malware-Sektor.
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McColo abgeschaltet: Spammer gehen weltweit in die Knie
Die Spamversender weltweit müssen einen herben Rückschlag hinnehmen. Grund dafür: Der kalifornische Provider McColo wurde abgeschaltet. Diese positive Nachricht führt dazu, dass derzeit viele Botnetzbetreiber und dies schließt die Spamversender als “Mieter” von Rechenkapazitäten ein, aktuell keine Kontrolle über ihre Botnetzwerke haben. Die Abschaltung des Webhosters erfolgte nachdem bekannt geworden war in welchen Ausmaß das Unternehmen in kriminelle Aktivitäten verstrickt ist.
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Spammer zielen immer öfter auf deutsche Domains
Nach dem aktuellen Symantec Spam Report für den Monat Oktober 2008 der Virenschutzfirma Symantec, zielen Spammer immer öfter auf deutschsprachige Domains. Dabei arbeiten sie mit verschiedensten Methoden um ihre Angebote an den User zu bringen. Die Spammer arbeiten mit Leerzeichen in der Webadresse wodurch auf URL basierende Filter umgangen werden. Es handelt sich bei den Spam-Mails ausschließlich um Lockangebote welche die sexuelle Neugierde des Benutzers ausnutzen.
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Internet-Wurm wird 20 Jahre alt
Der Internet-Wurm feierte am 02.11.2008 seinen 20.Geburtstag, denn genau an diesem Tag im Jahre 1988 verschickte der Computerwissenschaftler Robert Tappan Morris seine virtuelle Schöpfung ins Netz. Der Morris Worm gilt als der erste Wurm überhaupt und die Vorhut einer neuen Malware-Klasse. Die klassischen Viren infizieren andere Programme aber Würmer verbreiten sich indem sie die Infrastruktur des betroffenen Anwenders nutzen. In den vergangenen Jahren entwickelten sich diese digitalen Plagegeister genauso weiter wie das Internet. Nur selten erreichen Würmer einen hohen Bekanntsheitsgrad aber manche wie Melissa aus dem Jahre 1999 oder Sassa (2004) wurden praktisch über Nacht zu Berühmtheiten.
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